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Berichte - Bilder - Impressionen

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© Pixabay/ Engin Akyurt

„Die Freude geht weiter“ – unter diesem Motto stand der Familiengottesdienst zur Fastnacht am vergangenen Sonntag in der katholischen Kirche in Balduinstein. Mit dabei: Der Prinz des Dreierbunds, Prinz Frank I zu Diez vom Holzheimer Ardecksberg, nebst Gefolge und viele toll kostümierte Kinder und Erwachsene.

„Was ist für dich Freude?“ Gottesdienstbesucher berichteten vom Lachen mit der Familie oder dem Tanzen. Der Prinz erzählte von der Freude, die er den Menschen in diesen närrischen Tagen durch seine Anwesenheit bereitet. Dass Gottes Freude noch weitergeht und nicht schon am Aschermittwoch vorbei ist, stellte Gemeindereferent Andre Stein in einem Dialogspiel heraus: Jesus hat mit seinem Leben für andere immer wieder gezeigt, dass die Freude weitergeht – letztlich auch über den Tod hinaus.

Weiter ging der bunte Gottesdienst mit vielen munteren Liedern der Musikgruppe „Farbenspiel“. Und auch die Kleinsten aus der Kita durften zum Schluss noch einmal lauthals singen, was alle empfanden: Echt elefantastisch!

Die diesjährige - inzwischen 26.! - Krippentour des Kirchortes Zollhaus war ökumenisch ausgerichtet. Drei Krippen in Limburg waren unser Ziel. Der Besuch an der wunderschönen Krippe mit großen, geschnitzten, schlicht bemalten Figuren in der evangelischen Kirche am Bahnhof beeindruckte uns. Im Stadtteil Blumenrod wurden  wir freundlich in der freien evangelischen Kirche an einer kleinen feinen Krippe begrüßt. Dann waren wir an der sehr liebevoll gestalteten Krippe in der katholischen Kirche in Blumenrod zu Gast. An allen drei Krippen feierten wir eine kurze Andacht mit Weihnachtsliedern, besinnlichen Texten und einem gemeinsam gebeteten Vaterunser. Pfarrer Kevin spendete uns den Segen.. 
MK

© privat
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Am 11.01.2020 lud der Ortsausschuss Katzenelnbogen zum alljährlichen Neujahrsempfang ein.  Im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst traf man sich im Pfarrheim zu einem kleinen Imbiss mit einem Gläschen Sekt. Der Ortsausschuss freute sich über die Teilnahme von Vertretern der Verbandsgemeinde, der Stadt Katzenelnbogen und der benachbarten evangelischen Kirche. In gemütlicher Atmosphäre führte André Spahn durch ein kleines, aber feines Programm. Nach der Begrüßung  bedankte er sich bei den engagierten Ehrenamtlichen und Mitarbeiter  für ihr im vergangenen Jahr geleistete Mitarbeit. Danach zeigte Dr. Föhrenbacher in einem nicht ganz ernstgemeinten Vortrag über  beispielsweise kreative Ideen zur Finanzierung der Außenanlage auf: eventuell könnte man die Kollekte für die Außenanlage gewinnbringend in Aktien anlegen oder vielleicht einen kleinen Streichelzoo,  die die Wiese kurzhalten und gleichzeitig die Besucherfrequenz erhöhen, eröffnen. Frau Vinzentz las einen Text zum neuen Bau einer Arche Noah im Jahr 2020 vor. Darin wurde der Dialog mit Gott und Noah  aufgezeigt. Noah beklagte die Schwierigkeiten mit der Verwaltung und den endlosen Genehmigungsverfahren für ein solches Projekt.  Aufgelockert wurde das Programm durch einige exquisite Liedvorträge in altbewährter Weise durch Familie Bieroth und Silke Liesenfeld.

Der Ortsausschuss Katzenelnbogen bedankt sich bei allen Beteiligten für das gute Gelingen des Jahresauftakts.

 

 

Das Sternsingen ist weltweit die größte Sammlung von Kindern für Kinder.  „Frieden! Im Libanon und weltweit“ ist das diesjährige Motto der Aktion. Aus der Pfarrei St. Christophorus Diezerland waren auch wieder einige Gruppen von Mädchen und Jungen unterwegs. Die Diezer Sternsinger waren unterwegs in den Ortschaften um Diez herum, sowie im Krankenhaus, Lebenshilfe und den Altenwohnheimen.
CO

© St. Christophorus - Diezer Land

Die Sternsinger im Einrich danken für 4.385,54 Euro, die Kindern in aller Welt zugutekommen

 

In diesem Jahr fand die Sternsingeraktion in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde statt. Anfang Januar waren die Sternsinger-Gruppen in vielen Orten im Einrich unterwegs und brachten den Segenspruch 20*C+M+B+20 über den Haustüren an. Dank der großherzigen Spender kam mit 4.385,54 Euro ein hoher Betrag für Kinderhilfsprojekte in 120 Ländern zusammen. Zum Abschluss feierten die Sternsinger der diesjährigen Aktion einen Gottesdienst und brachten dazu die gesammelten Spenden mit. Anschließend traf man sich als Dankeschön der Pfarrgemeinde noch zum Beisammensein bei einem Imbiss im Pfarrheim.

Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt. Allein bei der Aktion 2019 kamen über 50 Millionen Euro an Spenden zusammen. Die aktuelle Sternsingeraktion 2020 stellt das Thema Frieden am Beispiel des Libanon in den Mittelpunkt. Die Aktion Dreikönigssingen 2020 zeigt den Sternsingern, wie wichtig es ist, friedlich und unvoreingenommen miteinander umzugehen. Sie zeigt auch, dass Kinder und Jugendliche selbst aktiv zu einem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion beitragen können.

Der Film mit Willi Weitzel (bekannt durch die KiKa-Sendereihe „Willi wills wissen“) zur Aktion 2020 und viele weitere Informationen finden sich auf www.sternsinger.de.

Am 05.01.2020 wurden in Balduinstein im Gottesdienst viele wunderbar gekleidete Könige ausgesendet, um den Segen in die Häuser in Balduinstein und auch andere Orte zu bringen. Dabei wurden Spenden in Höhe von rund 1.300€  für Not leidende Kinder gesammelt.
AB

Eine ökumenische Gruppe unter der Leitung von Sonja und Michael Schrörs begleiteten die Sternsinger in Schönborn, Wasenbach, Bärbach und Habenscheid. Die Sternträgerin, sowie die 3 Weisen aus dem Morgenland, Kaspar, Melchior und Balthasar verkündeten den Segenstext und sangen das Sternsinger Lied. Auf Wunsch der Bewohner wurde dann der Segensspruch 20*C+M+B+20 für das Jahr 2020 geschrieben, bzw., als Aufkleber an die Türen angebracht.
Die 3 Buchstaben bedeuten nicht die Namen der drei Sterndeuter Kaspar, Melchior und Balthasar, sondern Christus Mansionem Benedicat, übersetzt: „Christus segne dieses Haus“.
Es wurden  ca. 80 Häuser besucht und für die Kinder im Libanon 387, 50 € gesammelt. Die Sternsinger waren 7 Stunden (reine Laufzeit) unterwegs.
RS

Die Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Balduinstein weist eine Besonderheit auf. Der Stall und der Hintergrund werden jedes Jahr aufs Neue mit Wurzelstöcken gestaltet. Anfang der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Idee geboren die Krippe aus Wurzelholz zu bauen. Damals gingen Margret Winkelschmidt und Josef Metz in den Schaumburger Wald und suchten passende Wurzelstöcke für den Aufbau der Krippe. Die so aufgebaute Krippe gefiel den Betrachtern so gut, dass von nun an die Krippe immer mit Baumwurzeln aufgebaut wird. Durch fleißige Helfer kamen jedes Jahr weitere Wurzeln hinzu. Heute hat die Weihnachtskrippe ein Maß von 4,00 x 1,50 Meter. Unter dem damaligen Balduinsteiner Pfarrer Dr. Günther Geis, wurden im Jahre 1992 die ersten handgeschnitzten und kolorierten Figuren aus St. Ulrich, Grödnertal/Südtirol, gekauft. Die Holzschnitzerei Albert Comploj fertigte zunächst die Heilige Familie, einen Hirten und einige Schafe. Die Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu, Eucharis und Lorenza, die damals noch in Balduinstein tätig waren, schmücken die Weihnachtskrippe aus. In diesem Jahr bauten Hans-Peter Hingott und Helmut Holzenthal den Rahmen für die ca. 35 Figuren auf. Auffällig ist der Stall für die Heilige Familie. Sie wird von den Männern aus über 100 Wurzelstöcken gebaut und sieht jedes Jahr ein wenig anders aus. Die überaus kunstvoll gestaltete Landschaft wurde in diesem Jahr von Inge Grabe, Gisela Ohly und Michaele Stock mit Koniferen, echten Blumen, Moose, sowie Kakteen und sonstigen Dekorationsgegenstände kunstvoll gestaltet. So eine aufwendige Arbeit dauert natürlich recht lange und macht hungrig. Hier kam nun Elfriede Weingart ins Spiel. Sie versorgte die Krippenbauer/innen mit einer guten selbstgekochten Suppe. 
RS
 

Am 24.12.2019 fand traditionsgemäß das Krippenspiel in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Balduinstein statt. Dieses Jahr brachen die Kinder alle Rekorde und wir hatten eine stolze Teilnehmerzahl von 42 Darstellerinnen und Darstellern. Es war ein voller Erfolg und eine tolle Einstimmung auf Weihnachten.

SW

Die Pfandfinder aus Zollhaus, sowie eine Messdienerin aus Katzenelnbogen und Gemeindereferentin Divya Heil holten gemeinsam das Friedenslicht in unsere Pfarrei. In diesem Jahr wurde das Friedenslicht von uns in Wiesbaden abgeholt. Dort wurde in einem feierlichen Gottesdienst das Friedenslicht empfangen und wir erhielten noch den Segen unseres Bischofs Georg Bätzing. Ab den Weihnachtstagen steht das Friedenslicht in den Kirchen, in den jeweiligen Kirchorten, für jeden zur Mitnahme bereit.

Am Sonntag, dem 8.Dezember 2019, zelebrierten Pfarrer John, Pfarrer Kevin und Pater Gino ein Festhochamt zum 90.Jubiläum und dem Patronatsfest der Zollhäuser Kirche „Maria Empfängnis“. Im Anschluss an den sehr feierlichen Gottesdienst führte die Schola – ergänzt durch junge Mitspieler - das Musical „Spuren im Sand“ auf. Es ist erstaunlich, mit welchem Können und welcher Begeisterung die (wenigen) Schola-Mitglieder unter und mit ihrem Dirigenten Matthias Böhnke agieren. Langanhaltender Beifall war der Dank.
Und dann ging es ans Feiern im Pfarrhaus. Die Pfadfinder kümmerten sich um den Getränkeservice. Wunderschön und abwechslungsreich regten die diversen Platten und Körbchen mit Häppchen zum Zugreifen an. Der evangelische Pfarrer von Hahnstätten/Kaltenholzhausen, Michalke, sprach ein Grußwort und überreichte eine wertvolle Jerusalem-Bibel, die beim Bibelteilen zum Einsatz kommen kann.
Mit angeregten Gesprächen der vielen Gäste aus den verschiedenen Ortschaften rund um Zollhaus endete das Jubelfest. 
Mechthild Kitzler
 

Pfarrer John Manickaraj und Gemeindereferentin Divya Heil leiteten die Eucharistiefeier mit der Vorstellung der Kommunionkinder der St. Bartholomäus Kirche in Balduinstein. Für die musikalisch Begleitung sorgte die Musikgruppe Farbenspiel unter der Leitung von Martina Bendel.
Am Weißen Sonntag 2020 gehen in dem Gemeinde Balduinstein Hannah, Jonathan, Leonie D., Leonie G., Mika, Nele, Martina und Mathilde zur 1. Heiligen Kommunion. Das Motto lautet: „Mit Jesus auf dem Weg….“
RS (Text/Bilder)

Am Freitag vor dem Volkstrauertag trafen sich – wie seit vielen Jahren – evangelische und katholische Frauen und Männer zum Friedensgebet in der katholischen Kirche in Zollhaus. Orgel und Schola stimmten ein mit dem Lied „Einfach nur Stille!“ Die Wanderfriedenskerze 2019 leuchtete und brachte uns durch ihre Gestaltung, die die Schrecken der Kriege symbolisieren soll, zum Nachdenken. Im Gebet aus Syrien wurde Gott um Hilfe angefleht, „damit wir den Frieden untereinander aufrichtig geben und ihn gut empfangen“. Unser Limburger Altbischof Kamphaus ruft auf, beim jeden den Frieden zu säen und nicht mit unüberlegten Äußerungen, Schlagwörtern oder Redensarten zuzulassen, dass Worte zu Schlag-Waffen werden. Worte, die häufig Taten vorbereiten. „[…] fähig zur Versöhnung zwischen Völkern und Kirchen, bereit um den Frieden aufzunehmen, respektvoll gegenüber jedweder Würde“, lautet eine Textzeile im Gebet für Europa. Das Glaubensbekenntnis der Weltversammlung der Christen in Seoul von 1990, passende Fürbitten und ein sehr bewusst gesprochenes „Vater unser“ fassten die Überlegungen und Einsichten des Gebetstreffens zusammen. Den Abschluss bildete das Lied der Schola „Herr, schenke uns den Frieden“ und ein Segensgebet.
Mechthild Kitzler

Ausrichter des St. Martinszuges in Balduinstein war die Kindertagesstätte Balduinstein unter ihrer Leiterin Rita Hergenhahn. Die Freiwillige Feuerwehr Balduinstein sorgte für die Absicherung des Zuges, der von der Hauptstraße über die Bahnhofstraße führte und schließlich in den Lahnanlagen endete.  Die ca. 150 teilnehmenden Personen, die meisten Kinder selbstverständlich mit selbstgebastelten Laternen, zogen hinter dem römischen Offizier her und sangen kräftig Martinslieder. Auf einer Wiese teilte St. Martin den Mantel mit dem Bettler.  Das schöne Pferd führte die Besitzerin sicher am Zügel. Inzwischen war ein Martinsfeuer auf dem Dorfplatz neben dem Feuerwehrgerätehaus entzündet worden. Da durfte die obligatorischen Martinsbrezel natürlich nicht fehlen. Besonders bei den kleinen Teilnehmern sah man in glänzende Augen und zufriedene Gesichter. Die Brezel wurden von der katholischen Pfarrgemeinde Balduinstein und der Ortsgemeinde Balduinstein gestiftet. Die Feuerwehr sorgte für einen schönen Abschluss mit Kinderpunsch, Glühwein und Würstchen.
RS

Vom Messdiener zum Messgestalter ... auch wenn man erst 10 oder 11 Jahre ist, kann man seinen Gottesdienst mitgestalten. 

Heute, am 5. Oktober, haben die Zollhäuser Messdiener ihrem eigenen Erntedank Gottesdienst vorbereitet. Marcel und Sophie Stotz, aus Lohrheim sowie Lara Eckardt aus Hahnstätten übten die Lesung des alten Testamentes in einem Rollenspiel ein und trugen die  selbst ausgedachten Fürbitten, sowie zwei Lieder mit Gitarrenbegleitung vor. Dass dabei neben der Segnung der Früchte der Gärten und Felder, in den Fürbitten natürlich auch für ein torreiches Gelingen des nächsten Fußballspiels gebetet wurde überraschte gar nicht. 
Als dann nach dem Gottesdienst, dass von der Bäckerei Wick gestiftete, und mitgesegnete Brot unter allen Gottesdienstbesuchern als Wegzehrung für den Heimweg geteilt wurde, war klar, dass unsere Messdiener eine besonders dicke Scheibe bekommen haben. Da wird das „Tore schießen" mit Sicherheit gelingen. 

An Gottes Segen ist alles gelegen.

Roger Schimanski

Ein schöner Tag war das heute. Zu christlicher Zeit gestartet mit mehr Personen als in den Bus passten. So fuhr Birgit Losacker, die die Fahrt bestens organisiert hatte, mit dem PKW und weiteren 2 Mitfahrern hinterher nach Eibingen. Dort haben wir einen interessanten Film über das Klosterleben gesehen. Nach eine sehr guten Essen hatten wird genügend Freizeit um im Klosterladen zu stöbern oder in der Klosterkirche Einkehr zu halten. Eine eineinhalb stündige Schifffahrt auf dem Rhein rundete den schönen Tag bei bestem Wetter ab. Vom umsichtigen Busfahrer in Rüdesheim erwartet und sicher wieder nach Hause gebracht war es ein gelungener gemeinsamer Ausflug, der die Teilnehmer sich schon auf einen Fahrt im nächsten Jahr freuen lässt.

Ingetraud Schneider

Unter dem Motto Reisen im Wandel der Zeit wurde am Sonntag, den 8. September wieder der traditionelle Hahnstätter Marktumzug durchgeführt.
Der Kirchort Zollhaus hat zusammen mit der Pfadfinderschaft Christophorus daran teilgenommen. Mit dem Slogan, „nur wo man zu Fuß war ist man wirklich gewesen“ , gingen die Pfadfinder mit schweren Rucksäcken, Fahnen und Gitarren im Umzug mit. Mit handgemachter Musik und Wanderliedern wurde ein Zeichen gesetzt, dass man nicht nur mit ohrenbetäubenden Lärm aus großen Musikanlagen einen Umzug gestalten kann, Und trotz allem Wandel der Zeiten auch mit traditionellen Elementen und einfach in die Welt reisen kann.

Roger Schimanski

Am 1. September wurde P. Gino in einem gut besuchten Gemeindegottesdienst nach vier Jahren Dienst in Diez und Katzenelnbogen verabschiedet. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei den vielen Menschen zu bedanken, die seine Ankunft in der Gemeinde 2015 erleichtert haben und ihn über die Jahre begleitet und angenommen haben.

Die Gottesdienstbesucher wurden vom Ortsausschuss Diez eingeladen, ihre Wünsche für P. Gino auf Zetteln zu schreiben – diese wurden ihm am Ende des Gottesdienstes in einem „Reiseköfferchen“ überreicht. So viel kann hier verraten werden – der Deckel ging gerade noch zu, so viele Wünsche wurden eingesammelt J.

Beim anschließenden Sektempfang im Pfarrheim wurde P. Gino offiziell von Pfr. John verabschiedet; nach indischem Brauch mit einem Tuch. Stellvertretende PGR-Vorsitzende Janina Drese-Ried aus Pohl bedankte sich bei P. Gino für seinen Einsatz im gesamten Pfarrgebiet und überreichte ihm als Erinnerung eine Collage mit Bildern von allen sechs Kirchen, dem Pfarrbüro und dem Pfarrhaus in Katzenelnbogen. Das Pastoralteam und Verwaltungsteam verabschiedeten sich humorvoll mit Zutaten für ein „letztes Mal Kochen mit Gino“, auch Frau Clessienne von der kfd Diez und „großer Bruder“ Professor Jürgensmeier sprachen ihren Dank aus; anschließend haben viele Gemeindemitglieder und andere Besucher die Gelegenheit genutzt, sich von P. Gino persönlich zu verabschieden.

Wir wünschen P. Gino alles Gute und Gottes Segen für seine neue Wirkungsstätte in Bad Schwalbach.

Alison Müller

Pater Gino und Harry Forst
Pater Gino und Harry Forst
Gemütliches Beisammensein im Pfarrheim
Abschiedsgeschenk mit praktischem Wert: ein Putzeimer für die neue Wohnung

Mit einer Dankandacht und einem feierlichen Gottesdienst nahm Pater Gino George schweren Herzens Abschied von der Ortskirche Katzenelnbogen. Aus den ein bis zwei Jahren, für die sein Einsatz ursprünglich  geplant war, wurden vier Jahre – vier aufregende Jahre, in denen sich unsere Ortspfarrei in die neu gegründete Pfarrei St. Christophorus – Diezer Land eingegliedert hat.

Anschließend traf er sich mit ca. 30 Gemeindemitgliedern zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim. Herr Forst bedankte sich bei ihm für sein Engagement für die Mitglieder der Kirchengemeinde. Mit seiner freundlichen Art hat er die Menschen mitgenommen. P. Gino erhielt als Erinnerung an unsere Ortskirche den Bildband „Der Einrich“. Auch im Namen des Seniorencentrum und der Fachklink wurde Dank für seinen seelsorgerischen Einsatz ausgesprochen.

Zum Abschluss bedanke sich P. Gino selbst für das gute Miteinander. Besonders die von ihm aufgebaute Messdienergruppe liegt ihm am Herzen und er hofft auf Weiterführung. Er würde sich freuen, wenn er zukünftig auch mal Besuch aus unserer Gemeinde bekommt.

Nun wechselt er „seine Herde“. Neue Aufgaben warten in der Kirchengemeinde Bad Schwalbach. Obwohl wir P. Gino ungerne ziehen lassen, wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Wirkungsstätte.

Die offizielle Verabschiedung findet am 01.09.2019 um 11 Uhr in Diez statt.

Für Samstag, den 17.08.2019 hatte der Ortsausschuss Pohl eine 3-Kirchen-Fußwallfahrt geplant als gemeinsame Unternehmung der Pfarrei St. Christophorus Diezer Land.
Im Vorfeld war diese Wanderung durch Aushang in den Kirchorten bzw. Veröffentlichungen in den Pfarrnachrichten ausreichend bekannt gemacht worden.
So fanden sich denn am Start an der Kirche in Pohl ca. 25 wackere Wanderer ein. Nach einer geistigen Stärkung –Impuls und Gebet, vorbereitet von Gemeindereferentin Divya Heil – machten wir uns bei bestem Wanderwetter auf den Weg. Die Route führte zuerst über ebene Teer- und Graswege, dann über eine steile kurvenreiche Feldstraße nach Niedertiefenbach bergab. Und anschließend wieder bergauf bis zur evangelischen
„Heilig - Kreuz –Kirche“, wo wir schon von Frau Elisabeth Obst, der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, erwartet wurden.
Sie gab uns einen ausführlichen historischen Abriss über die wechselvolle Geschichte dieser Kirche, die zu den ältesten des Lahngebietes gehört und seit dem 12. Jahrhundert besteht. Pastoralreferentin Birgit Losacker stimmte uns mit Musik und Texten auf unseren weiteren Weg ein, der uns nun über einen steilen Anstieg auf die Hochfläche der Höfe Spriestersbach führte.
Hier hatten die fleißigen „Geister“ Agnes Kaiser und Dieter Schleimer eine Pausenstation mit Kaffee, Kaltgetränken, leckerem Blechkuchen und vor allem Sitzgelegenheiten vorbereitet. Von allem wurde reichlich Gebrauch gemacht, bevor es gestärkt weiter ging in Richtung Obertiefenbach. Wieder zuerst bergab und dann wieder bergauf zu unserem nächsten Ziel, der evangelischen Jakobus-Kirche.
Die Küsterin Ilse Schräder empfing uns freundlich und lud uns ein, das Gotteshaus auf uns wirken zu lassen. Gemeindereferent Andre Stein hatte einen passenden Impuls vorbereitet.
Der letzte Teil unseres Wandertages brachte uns, mittlerweile verstärkt durch einige „Teilwanderer“ über die Höhen oberhalb des Dorfes Obertiefenbach wieder zurück an unseren Ausgangspunkt, der Kirche in Pohl.
Mit einem wunderschönen, fröhlichen Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer John und mit der Assistenz von Messdiener Matthias, wurde im Nachgang das Patronatsfest der Kirche, Maria Himmelfahrt, gefeiert.
Die hervorragende musikalische Unterstützung durch die Kirchenband „Laudamus“ rundete die Messfeier ab.
Traditionell hatten fleißige Hände ca. 40 Kräutersträuße gebunden, die, gesegnet, nach dem Gottesdienst alle eine/n Abnehmer/in fanden. Der Spendenerlös daraus kommt wie immer der Pakistanpatenschaft zu Gute.
Es war ein wirklich schöner Tag, der nun zu Ende ging.
Allerdings wäre die Teilnehmerzahl zukünftig doch noch ein wenig „ausbaufähig“.

Judith Schleimer  

Am 24.7.2019 wurde anlässlich des Patronatstages des hl. Christophorus, der gleichzeitig namensgebend für die neue Gemeinde Sankt Christophorus Diezerland ist, eine Fahrradwallfahrt durchgeführt. Symbolisch soll hier das Zusammenwachsen der sechs Kirchorte durch Weitergabe, der zum Gründungsakt geschenkten Christophorusstatue. zum Ausdruck gebracht werden.
Diese wurde seit Anfang des Jahres am Kirchort Diez aufbewahrt und machte sich nun mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Zollhaus.
Dort wird die Figur bis zum nächsten Jahr den Kirchenraum schmücken. Aufgrund der Großen Hitze fand sich leider nur ein kleiner Kreis von Fahrradbegeisterten, die die Statue auf dem Lastenfahrrad nach Zollhaus brachten. Ein kurzer Zwischenstopp am Eissalon erhöhte jedoch die Motivation und im anschließenden Festgottesdienst prangte die Christophorusstatue vor dem Altar.
Der Ortsausschuss des Kirchorts Zollhaus hatte im Anschluss an den Gottesdienst einen Sektempfang vorbereitet, bei dem nicht nur die Wallfahrer sich erfrischen konnten und der Abend bei einem gemütlichen Plausch und langsam sinkenden Temperaturen ausklang.

Nächstes Jahr soll es dann weitergehen, nach Katzenellenbogen.

Roger Schimanksi

Auch im 26. Jahr der bestehenden Partnerschaft zwischen der Hl. Familie Bad Düben und Herz Jesu Diez gab es Ende Juni wieder ein gemeinsames Wochenende, dieses Jahr in Diez. Ein kurzweiliges Programm sorgte für gute Unterhaltungen und neue Erfahrungen. Der Besuch in der Diezer Kaffeerösterei am Freitagnachmittag gab interessante Einblicke über Kaffeeanbau, Verarbeitung und Zubereitung. Den Abend verbrachten die Gäste traditionell in ihren Gastfamilien. Nach einem kurzen Stadtspaziergang am Samstag mit Bürgermeister Frank Dobra und einem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt zum Limeskastell nach Pohl. Dort entführte uns Herr Perabo in einer beeindruckenden Führung in die Römerzeit. Anschließend besuchten wir noch die kath. Kirche in Pohl, wo wir von Frau Schleimer und Pater Gino herzlich empfangen wurden. Zeit für Gespräche und Geselligkeit gab es am Samstagabend im Diezer Pfarrheim. Nach dem Gottesdienst mit anschließendem Brunch machten sich unsere Gäste auf den 450km langen Heimweg nach Sachsen.
Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr in Bad Düben.

© Pixabay


Seit etwa neun Jahren lädt Ingetraud Schneider zusammen mit Wilma Maiwald einmal im Monat alleinstehende Menschen zum gemeinsamen Mittagessen ein. Ohne Voranmeldung treffen sich auch heute wieder Personen aus verschiedenen Dörfern unseres Kirchortes zu gesungenem Gebet, leckerem Essen und munterem Plaudern. Es gibt Pellkartoffeln und delikates Geflügelragout – und als Nachtisch einen Eisbecher mit Herz. Es ist von allem sehr reichlich vorhanden, da man ja nie genau weiß, wie viele Hungrige kommen. Eine freiwillige Spende deckt die Kosten der Einkäufe ab. Ingetraud und Wilma haben immer wieder Überraschungen parat, Abwechslung ist garantiert. Und so sind alle neugierig auf das nächste Treffen unter dem Titel: Gemeinsam schmeckt´s besser als einsam.

Mechthild Kitzler

Pfarrer Lüderitz eröffnete den Gottesdienst in der Stiftskirche mit der Geschichte der ehemalig katholischen Kirche "St. Marien". Der PROJektchor begleitete die Gottesdienstbesucher musikalisch durch den gut besuchten Gottesdienst. Während der Prozession, bei herrlichem schönen Wetter, zur Herz Jesu Kirche spielt abwechselnd der ev. Posaunenchor und es sangen die Gemeindemitglieder. Nach dem Schlusssegen in Herz Jesu traf man sich noch ungezwungen bei kühlen Getränken, Bratwurst, vegetarischem Gebratenen und Eis vom Eisfahrrad. 

Ihr Ortsausschuss
Herz Jesu Diez

Nach einer Begrüßung im Kloster Maria Hilf führte uns Schwester Gerlinde zur Kapelle am Heilborn. Hier erkannte die jetzt heiliggesprochene Katharina Kasper, dass sie ihrer Gemeinschaft den Namen „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ geben soll.  Der Gesang von Sr. Gerlinde in der Kapelle trug zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei.

Nach ausgiebigem Kaffeetrinken und Gedankenaustausch besuchten wir die Ausstellung „Spurensuche“ über Leben und Werk und die Selig- und Heiligsprechung von Mutter Katharina Kasper. Wir spürten etwas vom Geist der Gemeinschaft, kamen in einem kleinen Meditationszentrum mit sprudelndem Brunnen zur Ruhe.

Die Hl. Messe in der Klosterkirche bildete den Abschluss unseres Besuches in Dernbach.

Mechthild Kitzler

Samstag, kurz vor 18 Uhr, Gewimmel vor der Kirche in Zollhaus. Die Pfadfinder vom Stamm Christophorus gestalten heute den Gottesdienst.

Die Kirche füllt sich. Einzug von Pater Possmann und Pater Gino mit den Messdienern unter Orgelspiel und Gesang. Herzliche Begrüßung und Einstimmung auf das Thema „Treue“ durch Pater Possmann.

Richtig schwungvoll wird es beim Lied zum Gloria: „Laudato si“ mit Gitarrenbegleitung durch zwei Pfadfinder und kräftigem Gesang aller. Die heutige Lesung trägt uns eine Pfadfinderin vor. Und dann wird es wieder laut als als Zwischengesang vor dem Evangelium „Hallelu – Preiset den Herrn“ erschallt.

Nach dem Evangelium lesen sechs Pfadis ihre Antworten (aus einer Gruppenstunde) vor zur Frage: Was bedeutet Treue für dich?  Und Pater Possmann zeigt in der Predigt die Treue Gottes auf, der uns, jeden als Unikat, erschaffen hat. Er nennt den einmaligen Fingerabdruck, den einmaligen Stern der Iris im Auge, ja unseren Eigengeruch.... Nach den Fürbitten wird gejubelt „Magnificat“, und zur Gabenbereitung erklingt das Pfadilied „Jeden Morgen ruft das junge Leben“.

Alle Anwesenden stimmen nach der Kommunion in das Stammeslied des Pfadfinderstamms Christophorus ein: „Mein ganzes Leben sei ein Fahren …., Singen …., Finden …., Loben ….. Es bleibt die Sehnsucht uns Begleiter.“

Erfreulich wie ruhig und aufmerksam die quirlige Jugendgruppe auch beim Segen, dem abschließenden Marienlied und dem Orgelnachspiel bleibt.

Für mich war der ganze Gottesdienst ein frohes, frommes Erlebnis.

Mechthild Kitzler

Bei herrlichstem Sonnenschein traf man sich zur Prozession am Palmsonntag in den Lahnanlagen in Diez. Am Vortag hatten die Kommunionkinder zusammen mit Gemeindereferent Andre Stein im Pfarrheim Palmstöcke aus Buchsbaum und bunten Bändern gebastelt. Gemeinsam zog die Prozession mit dem Lied "Jesus zieht in Jerusalem ein" zurück zur Kirche.

Zum Palmstock basteln, trafen sich Kinder der Kath. Pfarrei St. Christophorus Diezer Land, auch im Pfarrgemeindesaal Katzenelnbogen. Unter der Leitung von Gemeindereferentin Frau Divia Heil und Gemeindereferent Andre Stein wurden die Stöcke gebastelt. Die Gemeindereferenten hatten neben den nötigen Buchsbaum, auch Stöcke und bunte Bänder besorgt und mitgebracht. Die Kinder hatten viel Spaß und schuffen sehr schöne Palmstöcke. Mit diesen zogen sie dann in einer Prozession am Palmsonntag in die Kirche St. Petrus, Katzenelnbogen, zum Gottesdienst ein.

Am Freitag, den 01.03., feierten wieder in über 120 Ländern Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen Weltgebetstag. In diesem Jahr bereiteten Frauen aus Slowenien die Gebete, Texte und Lieder für den Gottesdienst vor. In Katzenelnbogen wurde der Weltgebetstag wie jedes Jahr gemeinsam von der katholischen und die evangelischen Kirchengemeinde im kath. Pfarrheim begangen. 
Der Gottesdienst entführte uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, in Wintersport- und Wandergebiete, auf das Gestüt Lipica, aus dem die Lipizzaner hervorgingen, in die „grüne Hauptstadt Europas 2016“ Ljubljana und ans Meer. In dem Land, das etwas größer als Rheinland-Pfalz ist, leben etwa 2 Mio. Menschen. Es wird slowenisch, ungarisch und italienisch gesprochen. Slowenien ist erst seit 1991 ein unabhängiger Staat und seit 2004 Teil der EU. Vorher gehörte das Gebiet zu Jugoslawien. Obwohl das Land damals ein wirtschaftliches Aushängeschild für die Region war, gibt es Probleme mit Arbeitslosigkeit und Armut, auch für Frauen. Heute liegt das Land auf der Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.
Im Zentrum des Gottesdienstes stand der gedeckte Tisch als Sinnbild des gemeinsamen Abendmahls der Christinnen und Christen: Zu Beginn wurde der Tisch mit typischen slowenischen Produkten wie Honig, Wein, Trauben, Rosmarin und Salz – einst Zeichen von Reichtum und Wohlstand – gedeckt. Auch rote Nelken durften als traditioneller Tischschmuck nicht fehlen. Die bereitgelegte Bibel unterstrich das Motto des diesjährigen Weltfrauentags aus dem Lukas-Evangelium 14, 13-24: „Kommt, alles ist bereit” – Es ist noch Platz am Tisch, besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose! 
Zum Abschluss segnete uns Frau Pfarrerin Mariesophie Magnusson. Uwe Weiland begleitete den Gottesdienst musikalisch. Zum kulinarischen Abschluss gab es eine traditionelle Gulaschsuppe und das leckere Festtagsgebäck „Potica“, das auf keinem slowenischen Fest fehlen darf. Vielen Dank an dieser Stelle dem Vorbereitungs- und Organisationsteam.
Wir haben an diesem Abend eine Spende in Höhe von 210 Euro gesammelt. Mit dieser wird die vielfältige weltweite Projektarbeit, die für Frauen und Mädchen bessere Lebensbedingungen schaffen möchte, unterstützt.

Eva Wagner (Katzenelnbogen)

Sieben Familien aus dem Pastoralen Raum machten sich in diesem Jahr auf den Weg ins Jugendgästehaus Cochem um " ... nur mal kurz die Welt zu retten". Während die Kinder in ihrer Gruppe die Schönheit der Schöpfung kreativ darstellten und in der Natur hautnah erfuhren, setzten sich die Eltern mit den Problemen dieser Zeit auseinander und diskutierten ganz praktische Ideen für die ersten kleinen Schritte hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst zum Thema, einer Nachtwanderung und vielen Spielen und Tänzen stand zum Abschluss des Wochenendes die Besichtigung des nahe gelegenen Bundesbankbunkers an, in dem die Bundesrepublik in Zeiten des Kalten Krieges bis zu 15 Milliarden DM als Zweitwährung in geheimer Mission bereit hielt - spannende Geschichte zur Weltrettung?!