Hilmar Dutine
Gemeindereferent
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38 Kinder hatten sich seit Ende Oktober 2025 zusammen mit ihren Familien auf den Weg zur heiligen Erstkommunion aufgemacht. In wöchentlichen Kommunionstunden, bei gemeinsamen kindgerechten Weggottesdiensten und drei Kindernachmittagen lernten sie die Freundschaft mit Jesus kennen und vertiefen. Begleitet wurden sie dabei von Gemeindereferent Hilmar Dutine, den beiden Pfarrern John und Kevin sowie acht Kommunionkatechetinnen.
Die Aufregung stieg am Sonntag Morgen deutlich an. "Ich bin schon um halb sieben aufgestanden", berichtete ein Mädchen. "Und ich habe heute Nacht kaum ein Auge zugemacht", ergänzte ein Junge. Und als dann auch noch eine Kommunionkerze kurz vor Gottesdienstbeginn in zwei Teile zerbrach, war die Ängstlichkeit mit Händen zu greifen. Doch Gemeindereferent Hilmar Dutine, den die Kinder in der Vorbereitungszeit kennen gelernt hatte, beruhigte sie. "Jesus ist auch heute als euer Freund mit dabei. Da braucht ihr keine Angst zu haben." Und auch für die zerbrochene Kerze hatte der erfahrene Seelsorger schnell Ersatz zur Hand. Nach den obligatorischen Fotos im Pfarrgarten begann dann für die jungen Christen und Christinnen die heilige Messe mit dem feierlichen Einzug.
Ein erstes Highlight im Gottesdienst war ein Auszug aus dem "Kleinen Prinz" von Antoine de Saint-Exupery - das Treffen des kleinen Prinzen mit dem Fuchs. Eine Katechetin hatte sich extra für dieses Anspiel ein Fuchskostüm gekauft, welches zu einem Schmunzeln der Gottesdienstgemeinde führte. Freundschaft bedeutet, dass man sich mit jemanden vertraut macht, erklärte der Fuchs dem kleinen Prinzen (dargestellt von Pastoralreferent Marvin Neuroth). Als Zeichen der Freundschaft legte der kleine Prinz dem Fuchs ein Freundschaftsbändchen an. "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar", gab der Fuchs ihm noch auf dem Weg mit.
In seiner Katechese ging Gemeindereferent Hilmar Dutine auf verschiedene Aspekte von Freundschaft ein. Am Ende überreichten die Katechetinnen den Kindern ebenfalls ein Freundschaftsbändchen. Dutine erklärte, dass die Kinder ihre Festkleidung nachher ausziehen. Das Bändchen könnten sie aber als kleines Erstkommuniondetail auch in den nächsten Tagen in der Schule, beim Spielen oder im Sport anbehalten. So ist die Freundschaft zu Jesus auch später noch deutlich zu sehen.
Und dann war es endlich so weit: Die Kinder stellten sich um den Altar, um den Leib Christi zu empfangen. Ehrfürchtig hielten sie ihre kleinen Hände wie eine offene Schale Pfarrer John entgegen, damit er ihnen die Hostie hinein legen konnte. So mancher Gottesdienstbesucher dachte in dem Moment bestimmt an seine eigene Erstkommunion zurück.
Mit dem festlichen Segen und dem Auszug aus der Kirche endete für die Kommunionkinder die aufregende Zeit in der Kirche - und es begann die Zeit im Familienkreis, in der Gaststätte, Vereinsheim oder auch zu Hause.