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Im Zeichen des Wassers

Pfarrei St. Christophorus Diezer Land gegründet
Im Zeichen des Wassers
Im Zeichen des Wassers
© Bistum Limburg

Sieben Krüge, ein großer und sechs kleine, stehen vor dem Altar. Sie sind alle unterschiedlich, so wie die sechs alten Pfarreien, die sie symbolisieren, und die jetzt zu einer neuen Pfarrei geworden sind. Der große Krug steht für diese neue Pfarrei Sankt Christophorus Diezer Land, deren Gründung die Gläubigen gemeinsam mit Bischof Georg Bätzing mit einem Gottesdienst am Sonntag, 13. Januar, in Diez feierten. Die neue Pfarrei Sankt Christophorus Diezer Land besteht aus den Pfarreien Balduinstein, Diez, Holzappel, Katzenelnbogen, Pohl und Zollhaus. Musikalisch gestalteten ein offenes Chorprojekt unter der Leitung von Birgit Leck und die Musikgruppe Laudamus unter der Leitung von Beatrix Wolfgram die Feier.

„Es ist wie Weihnachten heute“, sagte Pfarrer John Manickaraj. „Das stimmt auch. Wir feiern die Geburt einer neuen Pfarrei. St. Christophorus Diezer Land. Wir haben es geschafft, die Gründung der neuen Pfarrei. Das ist nur der Anfang, Pfarreiwerdung und Kirchenentwicklung werden uns in den folgenden Jahren und Jahrzehnten noch beschäftigen.“

Viele Wasser werden zu einem

In den Krügen ist Wasser aus den verschiedenen Bächen, Flüssen und Seen der Pfarreien. Die ehemaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden schütten das Wasser in den großen Krug. Aus den sechs Pfarreien wird eine, aus den verschiedenen Wassern wird eins. Dieses Zeichen griff auch Bischof Georg Bätzing in seiner Predigt auf. „Alle Wasser münden: Die Aar, der Dörsbach und die Lahn in den Rhein; auch der Rhein mündet. Dazu sind die Bäche, die Flüsse und die Ströme da. Dass sie münden und dass sie dem Wasser den Weg bereiten. Kein Fluss, kein Bach, kein Strom und kein Weg hat je Angst, zu Ende zu kommen. Denn das ist der Sinn, dass sie tragen, weitertragen, weitergeben und münden“, sagte der Bischof. Er sprach weiter davon, dass die Geschichte der einzelnen Pfarreien in die Geschichte der neuen Pfarrei münde. „Es hört nicht auf, es mündet. Alles christliche Zeugnis, all die Menschen, die für Jesus gelebt und ihn bezeugt haben, die münden nun ein in etwas größeres, etwas Ganzes, etwas das Zukunft hat und das feiern wir heute.“

Weiterhin sprach er davon, was für ein wichtiges Zeichen dieser Gottesdienst sei. „Dieser Tag soll Schlussakkord sein, auf den sie stolz sein können, auf die Geschichte ihrer sechs Pfarreien die nun in einem Auftakt zu einer einzigen werden ohne ihre Geschichte, Stärke, Größe zu verlieren. Alles aufgehoben in einer neuen Pfarrei, deren Auftakt wir nun feiern“, sagte Bätzing.

Quelle und Strom lebendigen Lebens

Der Heilige Christophorus ist der Namenspatron der neuen Pfarrei. „Er trägt das Christuskind durch einen reißenden Fluss. In diesem Kind begegnet er Gott. Christophorus, der Christusträger, er trägt nicht nur Christus, er bietet allen an, sich von ihm tragen zu lassen“, erklärte Pastoralreferentin Birgit Losacker. Auch die Gläubigen der Pfarrei hätten den Wunsch und die Hoffnung, sich im gemeinsamen Kirche-Sein getragen zu wissen. „Gemeinsam tragen wir an der Gestaltwerdung der neuen Pfarrei.“

Gemeindereferent André Stein erklärte zum Logo: „Das neue Pfarreilogo zeigt nicht nur den Christusträger, sondern auch die Flüsse, Bäche und Gewässer unserer neuen Pfarrei. Sie warten darauf überquert zu werden und sind Quelle und Strom lebendigen Lebens. Im Symbol des Wassers wollen wir zusammentragen, was wir als Stärke zusammentragen.“

Im Anschluss an den Gottesdienst lud Stefan Hien, Vorsitzender des Pastoralausschusses, noch zum „Fest der Begegnung“ ins Pfarrheim der Herz Jesu Kirche ein.

Weitere Informationen zur Pfarrei finden Sie hier.

© Bistum Limburg
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